Posaunenchor - Bilder & Berichte

Konzert in der Stadtkirche am 23.4.2016

Alte Meister und junge Bläser...

Alte Meister und junge Bläser

Mit der feierlichen „Festival Intrada“ für sechsstimmigen Bläserchor von Michael Schütz leitet der Löwensteiner Posaunenchor unter der Leitung von Manfred Sommer das Konzert in der voll besetzten evangelischen Kirche in Löwenstein ein. „Ich liebe Blechspielzeug und habe einiges davon auch bei mir im Schrank stehen“, sagt ein schmunzelnder Pfarrer Erich Munz bei seiner Begrüßung und meint damit das musizierende Blechspielzeug beim heutigen Konzert. Als geglückte und gute Kombination bezeichnet der Pfarrer die alten Meister und jungen Bläser. Nicht nur alte Meister kommen an dem Abend zum Zug. Mit dem Spiritual „Er hält die ganze Welt“ glänzen die Kleinen, die Jungbläser der Gruppe 1 und lassen das geistliche Abendlied „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ folgen. Die Gruppe 1 der Jungbläser spiele erst seit September, hebt Dirigent Manfred Sommer hervor. Die Fortgeschrittenen, die Gruppe 2 unter der Leitung von Marina Fellmann spielen anschließend die Duett-Etüde „Gott gab uns Atem, damit wir leben“. Die Jungbläser halten sich weiter an die modernen Titel, mit „Einfach spitze, dass du da bist“ von Helmut Lammel, um dann dem Posaunenchor mit dem „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel das Feld zu überlassen. Das gesungene Halleluja ist eines der eindrucksvollsten Werke Händels. Wenn es die Bläser spielen, lässt der volle Klang die Luft in der Kirche vibrieren – „ … und er regiert von nun an auf ewig“. Familiär geht es zu im Posaunenchor. In den drei Sätzen Allegro, Adagio und Presto im „Divertimento“ für vier Posaunen und Tuba von Joseph Haydn spielen Mutter und Sohn, Stefanie Silbe und Jonas Frank zusammen, sowie Vater und Sohn, Johannes und Jonathan Rudert. Nach Händel und Haydn Filmmusik, warum nicht? Eigentlich hätten sie nach einem Stück gesucht, das zu ihren vier Tubas passt und seien dabei auf die „Pirates oft the Caribbean“ gestoßen, sagt Manfred Sommer. Das Konzert schließt auch immer wieder die Konzertbesucher mit ein, wie bei den Liedern „Tut auf die schöne Pforte“ oder dem Schlusslied „Von guten Mächen wunderbar geborgen“. Stehende Ovationen vom begeisterten Publikum. Der Posaunenchor bedankt sich dafür mit „Der Mond ist aufgegangen“ mit kleinen Einschüben aus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“. F/T: hlö