Sonntags um 10 Uhr ist bei uns Gottesdienst.

Immer wieder ist es eine herrliche Aussicht vom Kirchvorplatz vom Schlossberg hinab ins Weinsberger Tal, die „Schwäbische Toskana“.

Doch nicht nur des Ausblicks wegen laden wir zum Gottesdienst ein, wir hoffen auch auf Einsichten, bei den Liedern, den Gebeten und der Predigt.

Darum halten wir gerne „vernünftige Gottes-Dienste“ und halten uns damit an die Vorgabe des Paulus, der solch einen vernünftigen Gottesdienst empfiehlt. (Römer 12,1)

Gottesdienst ist zuerst Gottes Dienst an uns.  Der Gottesdienst am Sonntag soll ein Modell sein, wie der Gottesdienst im Alltag aussehen kann. Gottesdienst ist schließlich kein Wort zum Sonntag, es ist ein Wort für den Alltag.

 

Der Reformator Luther hat dazu bemerkt: Wenn jeder seinem nächsten diente, dann wäre die ganze Welt voll Gottesdienst. Ein Knecht im Stall, wie der Knabe in der Schule dienen Gott. Wenn so die Magd und die Herrin fromm sind, so heißt das, Gott gedient.